So schlimm ist das Leben gar nicht: Wenn man in einem wunderschönen 1964er Ford Galaxie Convertible sitzt und dazu eine edle Gretsch Brian Setzer Signature in Händen hält, ist das Paradies eigentlich nur noch ein Augenzwinkern entfernt. Oder?
Man fühlt die kalifornische Sonne im Rücken, eine leichte Brise vom Meer auf der Haut, wähnt das Surfboard auf der Rücksitzbank, und aus dem Autoradio tönen Rockabilly, DooWop und Rhythm‘n‘Blues. Aber, natürlich: Alles nur geträumt.
In Wirklichkeit haben wir den Ford Galaxie, der in den achtziger Jahren auf einen gewissen Mick Jagger zugelassen war, aus der Garage des Münchener Rockmuseums geholt – ganz herzlichen Dank an den Besitzer Herbie Hauke! Die Gitarre stammt aus den Beständen von GUITAR-DREAMS- Mitarbeiter Oswin Ottl, dem an dieser Stelle ebenso herzlich gedankt sei. Fürs Heftcover fotografiert wurde nicht etwa in Kalifornien, sondern auf einem alten Industriegelände im Süden der bayerischen Landeshauptstadt. Indes: Die Illusion war perfekt!
Endlich mal ‘ne wirklich coole Gitarre auf dem Schoß, endlich mal ein anständiges Auto unterm Hintern! Dass beides tatsächlich nicht uns gehört und das wahre Glück wohl doch etwas mehr verlangt als ein paar zweifelsohne glücklich machende Kleinode – was soll‘s? Man wird ja noch mal träumen dürfen. In diesem Sinne:
Viel Spaß mit GUITAR DREAMS!
Ernst Hofacker, Chefredakteur



Titel: Gretsch Brian Setzer Tribute – das Traumpaar


Wer ist hier die Schönheit, wer das Biest? Egal – ein bezauberndes Paar geben die Zwei auf jeden Fall ab! Wir fotografierten die Gretsch Brian Setzer Tribute in Mick Jaggers altem Ford Galaxie 500 Convertible.

   

Rebel Rousers: 12 Rockabilly-Rüpel


Mit neuartig wilden Songs, teils gewagten Outfits und zügellosem Benehmen wurden sie zum Schmerz im Allerwertesten der konservativen fünfziger Jahre. GUITAR DREAMS stellt das dreckige Dutzend der wichtigsten Gitarristen des Rockabilly vor, die diese Musik bis heute prägen. Als da wären: Scotty Moore, Chuck Berry, Chet Atkins, Cliff Gallup und nicht zuletzt Brian Setzer. Twang it, Baby!

   

Titel: Elvis lebt – auf der Suche nach dem Spirit von 1954


33 Jahre nach dem Tod des „King“ findet sich sein Geist an den unterschiedlichsten Orten: in den Charts, wo The Baseballs mit astreinem Rock’n’Roll abräumen, in den Clubs, wo Bands wie 45 r.p.m. rocken, und auf riesigen Meetings wie dem „Hangar Rockin’“ in der Schweiz.

   

Der dunkle Engel: Das tragische Leben von Pinup-Legende Bettie Page


89-61-91: In den fünfziger Jahren wurde Bettie Page zum feuchten Traum der Eisenhower-Ära. Heute gilt sie als Pinup-Pionierin und Pop-Ikone, als Comic prangt sie auf den Gitarren nicht nur von Rockabilly-Bands. Wer aber war die Frau hinter den Bildern?

   

George „Mr. Vintage“ Gruhn: „Les Pauls interessieren mich nicht!“


Nashville, Tennessee: Hier residiert George Gruhn – weltweit gilt er als der Vintage-Guru schlechthin. Eine Begegnung der ganz besonderen Art

   

Die Geschichte der Halbakustik: Ruf zu den Waffen


Als in den fünfziger Jahren der Rock’n’Roll geboren wurde, erlebte die Entwicklung der elektrischen 6-String einen Quantensprung, der unsere Vorstellungen bis heute bestimmt. Und noch wichtiger: Nie zuvor oder danach waren Gitarren cooler. The Rise of the Rockabilly Riot Guitar...

   

Cool Cats & Bad Boogie: Wie der Rockabilly erfunden wurde


Tattoos, Hot Rods, Pinups und Pomade – all das gehört zum Rock‘n‘Roll-Kult. Am Anfang aber war die Musik. Und die entstand um 1950 herum in den amerikanischen Südstaaten, als junge Musiker wie Elvis Presley aus Rhythm’n’Blues, Country und Swing ihr eigenes gebräu destillierten – go, cat, go!

   

It’s only Voc’n’Roll – The Baseballs im Gespräch


Sie gehören zu den Überfliegern der Saison und haben den Rockabilly wieder auf die Pop-Agenda gesetzt. Nicht nur bei uns, auch im Ausland feiern die Berliner „Voc N‘ Roll“-Artisten The Baseballs erstaunliche Erfolge. Ein Gespräch über die Liebe zur Musik und die Rockabilly-Szene in Deutschland.

   

Kunst for sale: die „Guitar Gallery“ von Musik Produktiv


Sie suchen das Besondere? Dann schauen Sie mal in die „Guitar Gallery“ von Musik Produktiv – ein virtuelles Gitarrenparadies! Auf www.guitar-gallery.de finden sich ausgesucht schöne Exemplare der wichtigsten E-Gitarren, Bässe, Western- und Konzertgitarren. Zum Beispiel dieses weltweit einzigartige Kunstwerk, eine G 6120 DSW Chet Atkins aus dem Hause Gretsch, verziert vom amerikanischen Hotrod-Künstler JimmyC. Das Schöne: Diese Schönheit könnte Ihnen gehören! Schauen und schwelgen...

   

Tanzkurs mit Frauentausch: Who can Boogie?


Kaum ein Tanz macht mehr Laune als der schweißtreibende Boogie Woogie. Aber wie lernt man den? Wo tanzt man den? Und wer weiß, wie er richtig geht? GUITAR-DREAMS-Redakteur Lars Thieleke startete den heroischen Selbstversuch und ließ sich von den siebenmaligen Weltmeistern im Boogie-Formationstanz zeigen, wie’s man’s macht. Von einem, der auszog, den Boogie zu kriegen...

   

Clubbing New York: das Iridium


Nicht ganz leicht, zwischen den vielen Touristenfallen in New York City einen wirklich coolen Club zu finden. Zumal für Gitarren-Connaisseure, die das Besondere schätzen. Das Iridium ist da genau die richtige Adresse.

   

Barny Murphy (Spider Murphy Gang): „Das ist der Trick!“


Okay – den Fender Bassman haben wir, die Gretsch Chet Atkins auch. Aber es klingt noch immer nicht wie Chuck Berry und Scotty Moore. Was tun? Fragen wir Barny Murphy von der legendären Spider Murphy Gang – ein Werkstattgespräch über die Geheimnisse alter Klampfen, die Tricks der Gitarrenlegenden und technische Kunstgriffe.

   

Das Sammlerstück: Gibson Super 400 C – „Beam me up, Scotty!“


Kaum eine Gitarre ist so eng verknüpft mit der Frühgeschichte des Rock’n’Roll wie die Gibson Super 400. Ursprünglich eine rein akustische Archtop ohne Cutaway, gab es sie später auch mit Cutaway als 400 C. In der elektrischen Version als Super 400 CES schrieb sie Geschichte, zum Beispiel in den Händen von Elvis-Sideman Scotty Moore. Eine Spurensuche.

   

D’Angelico – State of the Guitar Art


„Gitarrenbau bedeutet für mich, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen!“ Der das sagte, hieß Jimmy D’Aquisto und schuf zusammen mit seinem Chef John D‘Angelico (r.) die wohl besten Archtop-Gitarren aller Zeiten. Lesen Sie die spannende Geschichte von D’Angelico Guitars – von den bescheidenen Anfängen kurz nach dem ersten Weltkrieg im Italienerviertel auf New Yorks Lower East Side bis hin zur angesagtesten Gitarrenwerkstatt für die Superstars der Rockmusik.

   

Music & Tech News und mehr


Interview mit Hotrod-Freak Jimmie Vaughan, ein besonderes Album von John Mellencamp, die coolsten Mini-Portable-TVs und vieles mehr, was Gitarristen Spaß macht!

   

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Speziell für Abonnenten der Zeitschrift guitar haben wir ein besonderes attraktives Angebot. Damit dürfte die Entscheidung leichter fallen, zusätzlich GuitarDreams zu lesen.
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