Editorial...


Mit dem tragischen Tod von Stevie Ray Vaughan 1990 war der Blues weg vom Fenster. Jedenfalls in den Charts und im Radio. Und doch ist er lebendig wie eh. Denn zuhause war diese Musik schon immer auf der Bühne.

Einer, der das weiß und seine erstaunliche Karriere deshalb auf exzellentes Bühnenhandwerk gegründet hat, ist der deutsche Gitarrist Henrik Freischlader. Längst spielt der Wuppertaler auf Augenhöhe mit der internationalen Konkurrenz und begeistert ein junges Publikum für den guten alten Blues. Ab Seite 26 gibt er Auskunft.

George Harrison hätte das wahrscheinlich eher am Rande interessiert – mit den zwölf Takten hatte er es ohnehin nicht so. Der „stille Beatle“ war mit seiner Gitarre auf ganz anderen Pfaden unterwegs. Seine wichtigsten Einflüsse waren die indische Musik und der Rockabilly der 1950er Jahre. Was ihn nicht daran hinderte, mit dem Slide-Röhrchen auch ein Handwerkszeug der Bluesleute zu benutzen.

Harrison schuf mit den Beatles und später solo seinen ganz eigenen, höchst geschmackvollen Stil. Zehn Jahre nach seinem Tod wird er deshalb respektiert wie nur wenige andere Musiker. Nun ehrt ihn die Firma Gretsch mit einem Tribute-Modell und bringt eine naturgetreue Nach- bildung seiner schwarzen Duo Jet heraus. Wir stellen das Edel-Instrument und den Mann, der diese Gitarre berühmt machte, ab Seite 36 ausführlich vor.

Viel Spaß mit GUITAR DREAMS!

Ihr

Ernst Hofacker



Music & Tech News und mehr

Neue Amps von Blackstar, Pin-Up-Gitarren, ein Jukebox-Radio und vieles mehr, was Gitarristen Spaß macht!

   

Zu gewinnen: Michael Kelly Patriot Premium E-Gitarre in Satin Black Wash im Wert von 800,- Euro!


Mit der Patriot Premium vom amerikanischen Gitarrenbauer Michael Kelly kommt ein Modell auf den Markt, das man unbedingt gespielt haben muss. Denn was auf den ersten Blick nach klassischer Single-Cut-Bauweise á la Les Paul anmutet, verbirgt feine Details und jede Menge Spielfreude. Der dicke Mahagonikorpus, die massive, wunderschön geflammte Ahorndecke und EMG-Pickups machen diese Gitarre zu einem schlagkräftigen Schwergewicht.
Das gute Stück hat einen Marktwert von 800,- Euro – also ran an Stift/Tastatur und bis 2. März 2012 (Datum des Poststempels) schreiben an PPVMedien GmbH, Stichwort „GuitarDreams Michael Kelly“, Postfach 57, 85230 Bergkirchen oder per Email an info@guitar-dreams.de!
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Wir bedanken uns an dieser Stelle herzlich bei der Firma Music & Sales in St. Wendel!

   

Seltene Vögel: Vintage-Gitarren und Messerschmitt-Flieger


Welch eine Kombination: drei erlesene Vintage-Gitarren und drei altehrwürdige Flugmaschinen. Beide, Fenders Instrumente und Messerschmitts Flieger, standen zu ihrer Zeit für technischen Fortschritt. Die Messerschmitt-Stiftung in Manching öffnete uns ihre Pforten für eine außergewöhnliche Fotogeschichte – herzlichen Dank!

   

Der Oldie: Echoplex EP-2, ca. 1969


Viele der großartigen Gitarrensounds aus den 1970er Jahren wären ohne diese kleine Kiste undenkbar gewesen: Das Echoplex EP-2 lieferte einen warmen analogen Klang und als erstes Gerät seiner Gattung eine variable Echozeit.

   

Lyrics: „Something“ (Beatles, 1969)


Frank Sinatra nannte den Song einmal das „schönste Liebeslied, das je geschrieben wurde“. Wobei er glaubte, dass Lennon/McCartney die Urheber waren. Irrtum, Frankie-Boy! „Something“ entstammt der Feder von George Harrison.

   

Henrik Freischlader: „Die Menschen entdecken den Blues neu!“


Ein Blues-Gitarrist aus der tiefsten bundesdeutschen Provinz mischt die internationale Szene auf. Eigentlich unmöglich – Fakt aber ist: Henrik Freischlader (29) hat sich längst etabliert und gilt als eines der viel versprechendsten Talente seiner Zunft. Ein Gespräch über Einflüsse, Vorbilder und die Seele des Blues.

   

Gitarrentechniker Jörg Schmitt im Interview


Er arbeitet seit 18 Jahren als Backliner für internationale Größen wie Johnny Guitar Watson, Robin Gibb, Rammstein, Reamonn oder Die Ärzte. Uns verrät Jörg Schmitt, wie er während eines Konzerts auftretende Supergaus in Echtzeit löst und welche technischen Fehlerquellen jeder Gitarrist eigenhändig entschärfen kann.

   

Archtop mit Schmalztolle: der Gitarrenbauer Joe Striebel


Den Berg hinunter, über den Fluss, dann links. Man kann nicht behaupten, dass Joe Striebel keinen Sinn für romantische Schönheit hat. Der gebürtige Wolfratshausener beweist, dass sein Heimatort mehr zu bieten hat als ominöse Frühstückstreffen unter Kanzlerkandidaten. Erstklassige Gitarrenbaukunst nämlich.

   

Summer of Love: Vintage Thomas Blug Signature


Für Vintage Guitars schuf Thomas Blug ein wunder- schönes Instrument, Tribut gleichermaßen an Jimi Hendrix wie an dessen musikalischen Abenteuergeist. Die „Summer of Love“ ist ein Signature-Modell der besonderen Art – turn on, tune in, drop out!

   

La Leona: Die Mutter der modernen Konzertgitarren


Sie ist eine der ältesten Gitarre der Welt: „La Leona“, gebaut im Jahr 1856. Ihr Schöpfer Antonio de Torres gilt als der „Stradivari des Gitarrenbaus“, mit diesem Instrument schuf er den Urtyp der heutigen Konzertgitarre.

   

Das Duell: Wer ist lauter, Porsche oder Engl Amp?


Gefährlicher kann ein „All Areas Backstage Ticket“ nicht sein: Rage-Gitarrist und Hobby-Rennfahrer Victor Smolski lädt zum Motorsport-Event am Nürburgring! Er peitscht seinen raketenschnellen Porsche über den Asphalt, bietet Rennerlebnisse direkt aus der Boxengasse und schickt seinen Engl-Amp zum großen Showdown.

   

Top 5 der Signatures: die Besten der Besten!


Unter Kennern gelten nur wenige Nachbauten von Originalen der Stars als wirklich detailgetreu, sind ihre Vorlagen doch über Jahre auf Bühnen malträtiert, im Tourbus getuned oder zu nicht realisierbaren Visionen geworden. Fünf der gelungensten Signature-Gitarren stellen wir hier vor – die im wahrsten Sinne des Wortes heißesten sind die neuen RZK Burnt-Modelle, die ESP für Rammsteins Richard Z. Kruspe von echten Flammen küssen lässt.

   

Francis Rossi (Status Quo): „Vom Blues habe ich keine Ahnung!“


44 Jahre im Geschäft und mit „Quid Pro Quo“, Album Nr. 29, rockig wie eh: Status Quo muss man nicht mehr vorstellen. Band-Boss und Sänger Francis Rossi über Gurkensalat, Gitarren und die Erkenntnisse eines langen Rocker-Lebens.

   

Der Schattenmann: George Harrison im Porträt


George Harrison bescherte der Popwelt nicht nur die indische Sitar, auch als Gitarrist war der vermeintlich „stille Beatle“ überaus stilprägend. Der Glanz von Lennon und McCartney schien ihn stets zu überstrahlen, doch als Solist verwies er die Genies auch mal auf die Plätze.

   

Stevie Ray Vaughan: Der letzte Gigant


1990 starb mit Stevie Ray Vaughan der letzte echte Popstar des Blues. Zwei Jahrzehnte später entdeckt eine neue Generation sein Erbe – der Blues und besonders SRVs Einfluss sind im Spiel vieler junger Rockgitarristen so präsent wie lange nicht. Wir erzählen die Geschichte des texanischen Übergitarristen.
Gretsch George Harrison Duo Jet: When he was fab...
Eigentlich hätte George Harrisons erste vernünftige Gitarre eine Fender Strat werden sollen. In Hamburg wurde eine solche angeboten. Nur kam ihm der Gitarrist von Rory Storm zuvor, und aus lauter Frust kaufte sich George bei einem Taxifahrer eine Gretsch Duo Jet. Deren Tribute-Modell stellt nun das Highlight der diesjährigen Herbst/Winter-Kollektion bei Gretsch dar.

   

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