Liebe Leser,


„es weihnachtet sehr“ bringt es auf den Punkt. Überall und viel zu früh diktiert allerlei Schokospritzguß meinem traditionsbewussten
Körper schon seit September etwas mehr Fülle um die Hüfte. Sei´s drum, Naschen gehört nun wirklich zu den schönen Dingen in den kalten Tagen.
Und ohne es schön reden zu wollen: Man hat es sich ja redlich verdient. Der tägliche Wahnsinn und der ureigene Trieb nach Bestätigung erlauben, ja verlangen nach Belohnung. In diesen euphorischen Zustand versetzt, ist das Ja-du-darfstdich-belohnen-Wort schnell gesprochen, die Lizenz zum Kaufen erteilt – nur: Was könnte denn glücklich machen?
Nun gibt es Menschen, für die ist es ein Auto, eine Reise, eine neue Uhr oder anderer Schnickschnack gehobener Preisklasse. Es könnte allerdings auch etwas wirklich Nützliches sein: eine Gitarre, ein Amp oder beides zugleich. Mit irgendetwas muss man die Nadeln ja vom Weihnachtsbaum rocken. In diesem Sinne: Gönnt euch was! Wir wünschen gute Unterhaltung. HaPé ERNST



Burst Brothers


Dave Belzer und Drew Berlin sind ohne Zweifel die berühmtesten Gitarrendealer auf diesem Planeten. Unter ihrem Spitznamen „Burst Brothers“ betreiben sie in Hollywood den Vintage-Room der Guitar-Center-Kette. Für immense Wellen in der Vintage-Welt sorgten sie 2004, als sie bei einer Charity-Auktion zugunsten Eric Claptons „Crossroads Foundation“ die bis heute teuerste Gitarre aller Zeiten erstanden: Eric Claptons „Blackie“ wechselte für 850.000$ den Besitzer. Wir hatten das Vergnügen, ein Gespräch mit diesen beiden Vintage-Koryphäen zu führen.

   

Gibson SG Standard 1965


Der König ist tot – es lebe der König! Die SG sollte der Thronfolger der Les Paul werden. Die Geschichte lief anders und die SG blieb der rotzige, freche Bruder der noblen Herrschaften. Es war zu Beginn der Sechzigerjahre. Die Verkaufszahlen der anfangs so erfolgreichen Les Paul sackten in den Keller und Gibson sann über eine Lösung nach.

   

Carl Carlton schreibt über seine Amp-Liebe


THC-Amps sind mit das Edelste, was der deutsche Markt an Boutique-Verstärkern zu bieten hat.

Exklusiv für GuitarDreams schrieb Carl Carlton – Gitarrist, Songwriter und Produzent u.a. für Robert Palmer, Udo Lindenberg, Eric Burdon, Mink de Ville, Jimmy Barnes, Manfred Mann’s Earth Band, Nina Hagen, Mother’s Finest, Joe Cocker, Peter Maffay und Alannah Myles – eine Liebeserklärung an den THC Sunset.

   

Clubbing in Paris.


Bist du in Paris und es ist 18.00 Uhr, dann ist die offizielle Zeit für den „Apéro“. Im Sommer kämpft man um einen Platz in den überfüllten Strassencafés, aber das ganze Jahr über trifft man sich im La Féline und genießt die Momente mit halbwegs niedriger Lautstärke, um sich bei einem kühlen Bier Tips für die Nacht zu holen. Oder man bleibt hier bis zwei Uhr morgens hängen, wenn man sich nicht doch für eine der vielen Pariser Bühnen entscheidet. Aber für eine besondere Nacht sollte man im Osten von Paris bleiben und ins La Java gehen. Ein Treffen mit den unermüdlichen Verteidigern der Live-Kultur.

   

Build To Order – Taylors neuer Weg zu einer individuellen Gitarre


Manchmal muss es etwas Besonderes sein, und Prêt-à-porter reicht nicht mehr aus. Andererseits könnten Haute-Couture-Kreationen zu ausgefallen sein und einfach nicht alltagstauglich oder schlicht unerschwinglich. Es müsste einen Mittelweg geben.Den gibt es, und erfunden hat ihn: ein Schneider.

Fertige Build-to-order-Instrumente zeigen, was alles möglich ist. Und vor allem, welch unglaublich schöne Gitarren dabei herauskommen. Ob es Perlmutt-Arbeiten sind oder atemberaubend spektakuläre Hölzer – ein BTO-Instrument wird immer etwas Besonderes sein. Wenn es der Kunde will.

   

BIGELF. Welcome to the Retro-Show!


Wer den Proberaum von Bigelf betritt oder einem der berauschenden Konzerte des Quartetts aus L.A. beiwohnt, erlebt den ultimativen Retro-Trip: eine schillernde Zeitreise in die Siebziger. Nur hier hat man die Gelegenheit, den Beatles, Pink Floyd, Genesis, Deep Purple und Black Sabbath auf den Höhepunkten ihrer Karrieren zu lauschen. Die Bärte von Damon Fox (Gesang/Keyboards), Ace Mark (Gitarre), Duffy Snowhill (Bass) und Steve Frothingham (Schlagzeug) sind dabei ebenso authentisch und imposant wie das geschmackvoll ausgewählte Vintage-Equipment.

   

Maton MS500/50th Anniversary.


Cocktailsessel, Tulpenlampe, Nierentisch! Das Fünfzigerjahre-Design stand bei der hübschen Maton MS500 ganz oben auf der Agenda. Von der sprichwörtlichen Muffigkeit der Dekade ist bei diesem Instrument allerdings nichts zu spüren …

   

Günter Lutz


Er ist ein erfolgreicher Macher und kann dieses Jahr auf ein Vierteljahrhundert (mit)bewegte Gitarrengeschichte zurückblicken:

Günther Lutz. In seinem Portfolio führt er u.a. die Edelgitarren von Martin & Co. und Zemaitis. Als Gitarrenbauer ist er federführend für die Eigenmarken Continental, Johnson und Antonio Hermosa. Eine Geschichte über eine lebenslange Leidenschaft für Musik und kaufmännisches Talent. Dabei spricht der AMI-Gründer im Interview auch über sein Rezept für nachhaltigen Erfolg: Umsichtiges Unternehmertum, Kritikfähigkeit und respektvolle Mitarbeiterführung.

   

Billy Talent


Seit sechs Jahren mischt das kanadische Quartett Billy Talent die weltweite Rockszene auf. Nicht Punk und nicht Alternative, nicht Noise und erst recht nicht Pop oder NuMetal, haben sie seit ihrem überragenden Debüt innerhalb des Bekannten eine völlig eigene Nische gefunden. Sie vermengen die Stile ihrer Inspirationen und rockigen Vorfahren zu einer belebend mitreißenden Melange, die vor allem eines ist: überragend authentisch. Unsere Spurensuche erforscht das Erfolgsgeheimnis der PostPunk-Shootingstars: Harte, ehrliche Livemusik!

   

Boutique-Beisser: Laboga Alligator 30W Class A


Ist Tommy Emmanuel oder Al Di Meola einmal nach der Elektrischen zumute, benutzen sie dieses handverdrahtete

Schätzchen aus Polen: den Laboga Alligator, einen flexiblen Vintage-Amp mit der Extraportion Biss. Trotz zentimeterdicker Vintage-Patina ist der Boutique-Beißer kein Altherren-Verstärker, sondern macht mit aggressiven Sounds seinem animalischen Namen alle Ehre.

   

The Rolling Stones. Start Me Up.


Keith Richards ist als großer Reggae-Fan und Jamaika-Aficionado bekannt. Aber auch er konnte Produzent Chris Kimsey nicht daran hindern, aus der Reggae-Nummer „Start Me Up“ einen der größten Rock-Hits der Stones zu stricken. Kimseys Karriere begann in den Olympic Studios von Barnes im Londoner Süden während der späten Sechziger: Zunächst betreute er als Tontechniker Alben von Bad Company, Emerson, Lake & Palmer, Mott The Hoople, Spooky Tooth, Ten Years After, Peter Frampton und den Rolling Stones, bevor er zum Produzenten aufstieg und wiederum mit den Stones arbeitete.

   

Hailwood ZZ Droptop Masterbuild


Um atemberaubende Ahorndecken zu sehen, muss man nicht unbedingt in die Burst-Vergangenheit reisen. Hailwood schafft es, dass selbst teure Standards beinahe blass aussehen. Die Leute von Hailwood verstehen ihr Handwerk.

   

Gestatten: Richard Bona.


Bassist, Komponist, Sänger, Sideman. Level: atemberaubend. Richard Bona beschreibt sich als Student der Musik, der niemals auslernt. Dennoch gilt er als heißester Bassist on Earth, seine Bühne ist die Welt und seine Arbeitgeber die bekanntesten darauf. Metheney, Brecker, Gadd, Zawinul … besser geht es nicht. Spielt er seine Afro-Fusion-Music bleibt kein Fuß im Publikum ruhig. Mit seiner neuen CD „The Ten Shades Of Blues“ am Start brachte er im Berliner Quasimodo den Laden zum Tanzen und Singen. Wir sprachen mit dem gebürtigen Kameruner über Musik als Religion der Lebensfreude.

   

Schwedenpower: Hagstrom / Absolut Wodka.


Gitarren wurden zu Kunstobjekten. Am 22. Oktober eröffnete in München die Ausstellung GuitArt – IN AN ABSOLUT WORLD. Neun Künstler aus den unterschiedlichsten kreativen Bereichen hatten jeweils eine Hagstrom-Gitarre designt und ihre persönliche Interpretation des Rock’n’Roll-Lifestyle dargelegt. Die künstlerische Kreuzung von Graffiti, Illustration, Concept und Pop Art fand anlässlich der neuen ABSOLUT VODKA ROCK EDITION statt, einer nietenbesetzten, ledernen Geschenkverpackung.

   

Gibson Les Paul Signature Bass 1974


Eine Les Paul ist eine Les Paul ist eine Les Paul. Und damit auf den ersten Blick erkennbar – oder? Ein paar Instrumente gibt es aber, die diesen großen Namen tragen, aber völlig anders aussehen. Wie dieser Les Paul Signature Bass.Immerhin: mit Goldtop.

   

Rote Gourmet Fraktion


Ole Plogstedt und Jörg Raufeisen nennen sich selbst „Punk-Köche“. Als Rote Gourmet Fraktion begleiten sie seit etlichen Jahren Bands wie die Ärzte, die Toten Hosen und Rammstein auf ihren Touren. Denn auch Rockstars essen! Zwar oft zu merkwürdigen Zeiten, aber dennoch täglich. Ole nahm sich zwischen den Gängen Zeit, GuitarDreams Rede und Antwort zu stehen.

   

Frizzeys Welt


Frizzey Greif ist ein multimediales Wesen und kann nur als Gesamtkunstwerk verstanden werden. Getreu seinem Projekt, liebenswert und beharrlich die Welt wach zu rüt-

teln, galt dieser Prophet zu lange nichts im eigenen Land. Egal. Die große Fangemeinde der Restwelt weiß durchaus seine vorzüglichen Schwingungen zu schätzen. Sein völkerverbindendes Weltprojekt „Frizzey Lights“ hat nicht nur 106 beteiligte Länder, sondern auch global namhafte Mitstreiter wie Carlos Santana vorzuweisen. Wir trafen den sympathischen Aktivisten in seiner Heimat „Tirolywood“.

   

LyricsStyle: Layla


Es ist so etwas wie das „Vom Winde verweht“ der Rock-Ära. Die Romanze zwischen Eric Clapton und Pattie Boyd bietet tatsächlich nicht weniger Dramatik, nicht weniger Irrungen und Wirrungen, nicht weniger glorreiche Momente als die von Rhett Butler und Scarlett O‘Hara. So weit ist die Mythenwelt des Rock‘n‘Roll von der Hollywoods schließlich nicht entfernt. In dieser Folge unserer Kolumne LyricsStyle seziert Ernst Hofacker eine wahre Rock-Geschichte über Erfüllung, Erlösung und das Ende allen Verlangens.

   

My Life for Burlesque.


Vorhang auf, Manege frei für Münchens frechste Fohlen: The Filly Follies! Die kesse Aphrodite DeVine, Blonde Bombshell Gretchen Schneider, die schillernde ChiChi Bouvet und die gefährlich schöne Diva DeSaster verstehen es, das Publikum in atemberaubenden Kostümen humorvoll und erotisch zu verführen, bis es ihnen atemlos zu Füßen liegt. Be pleased to be teased! Mit Leib und Seele und stets kokett in Szene zelebrieren die vier Follies die betörende Kunst des Neo-Burlesque. Ein Interview mit Spitzen!

   

O´grockt is


Es geht nur um das eine – möglichst viel Power!

Jahr für Jahr zur Wies‘n-Zeit rocken die Cagey Strings aus München das Hacker-Zelt. Wir sprachen mit Herzlcaster-Hero Georg „Schorsch“ Angerer über die Dirndlmania auf dem Rocktoberfest.

Im Interview spricht Schorsch über die Herausforderungen, vor die das Oktoberfest seine musikalischen Protagonisten stellt: internationales Publikum, bierselige Ausgelassenheit und wie man trotz Lautstärkebegrenzung ein Bierzelt aus den Heringen rockt.

   

JOOL!


Hinter diesen vier knackigen Buchstaben steckt eine aufregend riskante Synthese aus Rock’n’Roll und Discoflair.

In den Auftritten des Hamburger HouseRock-Pioniers steckt die Energie einer gerade entzündeten Affäre, bei der Plattenteller und E-Gitarre ekstatische All-Night-Stands vollziehen.

„Joolesque“ heißt das neue Album, mit dem Jool der Clubszene wieder das Rocken lehrt und eingefleischten Gitarrenmusik-Fans aufwendig inszenierte Saitenspiel-Perlen serviert. Wir sprachen mit dem sympathischen Hanseaten über Sounds, Sexiness, Style und soziales Engagement.

   

Leslie Mandoki


Leslie Mandokis Allstar-Kapelle Soulmates hat mit „Aquarelle“ ein neues Album an den Start gebracht. An der Saitenfraktion mit von der Partie: Steve Lukather, Al Di Meola, Jack Bruce, Mike Stern … Wir trafen das Who-Is-Who der Musiker-Weltelite am Starnberger See und sprachen mit Leslie über Daseinslust, Kommunikation und den feinen Charme des Analogen. In Abwehrhaltung gegen die digitale Revolution und die Verkürzung von Musik zu Download-Ware, spricht der Soulmates-Häuptling im Interview deutliche, analoge Worte – denn: „Die Welt hat sich verändert, aber wir sind uns treu geblieben!“

   

La Dolce Vintage


Bella Roma - da fallen dem geneigten Gitarristen vom Collosseum über den Petersdom bis hin zur attraktiven Römerin so einige Dinge ein, die er bei seinem Besuch gern sehen möchte. Dass es in der Ewigen Stadt eine kleine, aber feine Vintage-Gitarren-Szene gibt, das weiß allerdings kaum jemand. In Roms Szeneviertel Trastevere haben wir den Americana-Shop für euch aufgestöbert und uns mit dem philosophierenden Inhaber Lello Bobó über Träume, verliebte Gitarristen und Rock‘n‘Roll unterhalten.

   

Treue-Bonus für guitar-Abonnenten


Speziell für Abonnenten der Zeitschrift guitar haben wir ein besonderes attraktives Angebot. Damit dürfte die Entscheidung leichter fallen, zusätzlich GuitarDreams zu lesen.
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