Liebe Leser.


Selten hat mich ein großer Künstler bei einem Interview so beeindruckt wie Klaus Voormann. Eindruck machten eben nicht die Erlebnisse oder die berühmten Namen, mit denen er sein ganzes Leben lang zu tun hatte. Es war die Ruhe, die charmante, witzige Art und „wie” er seine lange und aufregende Geschichte erzählt und mich damit verzaubert hat. Zeitlupe. Dinge mit Bedacht und in der Zeit erledigen, die sie eben brauchen um sie gut nach Hause zu bringen. Ehrfürchtig wurde ich spätestens bei seinem ’62er Fender Precision Bass. Der hat mich seine Geschichte spüren lassen. Es ist schon etwas Wahres daran, wenn man gewissen Instrumenten einen Hauch Voodoo bescheinigt. Wieder auf den Boden zurückgekehrt, möchte ich jedem empfehlen die Dinge etwas gelassener anzugehen und einfach mal weniger Noten zu spielen.

Wir wünschen gute Unterhaltung HaPé ERNST



Martin Engelien


Man kann Martin Engelien getrost als kreativen Tausendsassa bezeichnen. Die Liste seiner Projekte scheint schier unendlich, und die Namen der Musiker, mit denen er im Studio oder auf der Bühne stand, lesen sich wie das „Who is who?“ der nationalen und internationalen Musikszene. Im Interview mit GuitarDreams spricht das einstige Gründungsmitglied der Klaus Lage Band über sein Lieblingsprojekt „Go Music Adventure“, seine Lieblings-CDs und eine Lieblingsbeschäftigung, die überhaupt nichts mit Musik zu tun hat ...

   

Mit den "Handwerkern der Stars" auf der Bühne


GuitarDreams präsentiert gemeinsam mit seinen Schwestermagazinen aus dem Verlag PPVMEDIEN das "Go-Music-Adventure by Martin Engelien". Der frühere Bassist von Klaus Lage versammelt bereits seit Jahren regelmäßig hervorragende Musiker großer Stars (z.B. Mel Gaynor, den Schlagzeuger von Simple Minds, oder Frank Kirchner, den Saxofonisten von Grönemeyer u.v.a.) und geht mit ihnen auf Clubtour in Westfalen. Das nennt sich "Go-Music" und öffnet sich nun auch als ein Abenteuer-Event für Hobbymusiker. Die Teilnehmer des "Go-Music-Adventure" sind bis zu fünf Tage lang mit den Profis zusammen und erleben die Clubtour hautnah mit. An drei Abenden stehen sie gemeinsam mit den "Handwerkern der Stars" auf der Bühne in verschiedenen, jeweils proppevollen Clubs. Drei Tage lang werden sie außerdem von den erfahrenen Profimusikern am jeweils eigenen Instrument bzw. Gesang individuell gecoacht und mit Tipps für die Bühnenarbeit versorgt. Diese Anregungen können sie dann abends auf der Bühne vor Publikum sofort in die Praxis umsetzen, live in echt und ohne doppelten Boden - ein echtes Abenteuer. Die Teilnehmer nehmen den Eindruck von einem unvergleichlichen Erlebnis mit nach Hause und lernen jede Menge hinzu, egal wie gut sie schon sind.

   

Das "Go-Music-Adventure" kann während der gesamten Laufzeit der Go-Music-Touren gebucht werden, also von September bis Juni. Es gibt verschiedene Module, vom Basismodul bis zum Rundum-Sorglos-Paket. Weitere Infos und die Anmeldung gibt es unter: www.go-music-adventure.de . Reinschnuppern unter: http://www.go-music-adventure.de/index.php?id=116

   

Bryan Adams


„18 ‘Til I Die“ sang er mal. Und „Kids Wanna Rock“. Im November wird Bryan Adams trotzdem 50. Kein Wunder, dass sich der Jungspund mit Strat und Jeansjacke und seine Musik weiterentwickelt haben: Knackiger Rock - nicht zu wild, nicht zu lahm - verwandelte sich in zusehends gefälligeren Radiopop und Balladen-Overkill. Ein solcher Frühstart lässt sich kaum toppen: Bryan Adams war 15, als er das Album ‘If Wishes Were Horses’ einsang. Und man kann es hören. Der 1959 als Sohn englischer Eltern geborene Kanadier schmiss gleich noch die Schule, weil ihn außer Musik nichts interessierte, nicht mal Mädels, wie er dem Rolling Stone später erklärte. Als noch wichtiger für seine Karriere erwies sich jedoch die Begegnung mit dem sieben Jahre älteren Jim Vallance.

   

Gitarrenzerstörer


Entertainment Deluxe.

„Sie haben Feierabend, sie wollen Spaß haben, sie wollen einen sehen, der eine Gitarre kaputtmacht!“ Ritchie Blackmore.

Blinde Zerstörungswut, die hohe Kunst des Destruktiven oder einfach Spinal Tap in Reinkultur? ...

   

Japanische Vinylsammler


Japanische Vinylsammler.

Musiknerds, die sich einem Stil verschreiben und von einem staubigen Plattenladen zum nächsten pilgern, gibt es überall auf der Welt. Hier stellen wir drei besondere Gewächse dieser Gattung vor: die beiden Japaner Masa und Tommy und ihren deutschen Geschäftspartner und Freund Alex.

   

Lenny Kravitz


In den späten Achtzigern erscheint der junge, relativ unbekannte Lenny Kravitz auf der Rock-Bildfläche. Gemeinsam mit der Modedesignerin Ariane Phillips versucht er von Beginn an, aus den üblichen Klischees und Schubladen auszubrechen. Arianne Phillips’ Mission als Lennys’ Stylistin ist klar umrissen: seinem persönlichen Image ein Fundament zu geben und mit seiner Kleidung eine Geschichte zu erzählen, die in nostalgischer Weise die Soul- und Rock-Zeiten aufleben lässt, die sich auch in seiner Musik widerspiegeln. Dazu gehören Kleidungsstücke aus allen Ecken, von Designerware bis hin zu antiken Einzelteilen, die sich in Boutiquen, auf Märkten, ja sogar in ganz banalen Shops finden.

   

Lynyrd Skynyrd


Kometenhafter Aufstieg, ein tragischer Flugzeugabsturz und ständige Besetzungswechsel – nur eine Band steht auch nach über 30 Jahren Bestehen für den Sound des Southern Rock schlechthin: Lynyrd Skynyrd.

   

Neil Young


„Heart Of Gold” – Neil Young (1972).

Der feine Unterschied: Wenn irgendwer eine gewöhnliche Akkordfolge wie Em, C, D, G auf der Akustikklampfe schrammelt, lässt das den Rest der Welt kalt. Wenn Neil Young dies tut, kommt dabei ein Klassiker heraus, der seit nunmehr 37 Jahren als Kronjuwel im Repertoire des Meisters funkelt.

   

Fender Esquire


A Real Vintage Guitar. Mit den Worten „Something entirely new in the electric spanish guitar field“ wurde 1950 von Fender die erste „Electric Solid Body“-Gitarre vorgestellt: die Fender Esquire. Zum ersten Mal war es möglich, die Gitarre auch bei hoher Lautstärke ohne Feedback-probleme über einen Verstärker zu spielen … der Rest ist Geschichte!

   

Alembic Bass


Alembic LBII4/Series II. Die Araber erfanden ihn, die Alchemisten des Mittelalters versuchten, mit ihm Blei in Gold zu verwandeln. Doch erst den Amerikanern des 20. Jahrhunderts gelang es: Ein Alembic ist einer der edelsten Bässe, die man für Geld kaufen kann. Und gleichzeitig eines der letzten Mysterien unserer Zunft.

   

Les Paul Maple Fretboard


A Real Vintage Guitar.

Gebaut von 1976 bis 1980 in relativ geringer Stückzahl, fristete dieser Exot ein Schatten­dasein – bis Zakk Wylde, allseits bekannter Saitenakrobat bei Ozzy Osbourne, ihm durch sein Signature-Modell zu neuem Ruhm verhalf.

   

Gretsch White Falcon


Exclusive & New. Gretsch G6136T-LTV White Falcon

Manche Gitarren haben ein Arbeiter­image, manche sind reine Metal-Äxte. Mit Kategorien dieser Art hat sich die White Falcon noch nie aufgehalten. Unübersehbar ist sie jedoch ein Kind der wilden Fünfziger.

   

Klaus Voormann Bass


Klaus Voormann ´62 Fender Precision Bass

Ein Fender Precision, der in den sechziger Jahren gebaut wurde, hat Geschichte erlebt. Dieser spezielle ’62er Precision hingegen hat sie geschrieben. Zusammen mit seinem Besitzer trieb er sich in den Studios und den Bühnen der Welt herum.

   

Klaus Voormann Interview


Klaus Voormann, einer der berühmtesten Unbekannten der Popgeschichte: Der 71-Jährige war Weggefährte der Beatles, Mitglied der Manfred Mann Band, war Produzent von Trio und ist nebenbei zweifacher Grammy-Preisträger. In seinem Atelier empfing er uns für ein Gespräch über ...

   

Scott Henderson


„Ich spiele am besten, wenn ich müde bin.“ Scott Henderson.

Scott Henderson ist ein Meister des Blues und Jazz. Seit Mitte der Achtziger begeistert er mit den Alben seiner Band Tribal Tech Anhänger seines ausdruckstarken Tons und gilt inzwischen auch durch seine Solo-Projekte als einer der versiertesten Gitarristen unserer Zeit.

   

Deep Purple


Deep Purple. „Wenn der Axtmann keinmal klingelt.

Deep Purple erfanden den Heavy-Metal, die Klassik/Rock-Symbiose und einige der schönsten Methoden, Bandkollegen in den Wahnsinn zu treiben. Letzteres führte die Gruppe mehrfach an den Rand des Abgrunds und einmal sogar darüber hinaus.“

   

Clubbing Frankfurt


Einblick in die Franfurter Szene. Die Batschkapp und das Mampf.

Welche Assoziationen hat ein Auswärtiger, wenn er über Frankfurt am Main spricht? Bankfurt, Junkfurt und Mainhattan. Banken, Anzugträger, Hochhäuser und das immer noch ein wenig verruchte Bahnhofsviertel.

   

Plattensammlung


Ordnung ist das halbe Leben (Wahnsinn der Rest).

Umzug, Scheidung, Midlife-Crisis – es gibt viele Anlässe, seine Plattensammlung mal wieder neu zu sortieren. Doch nach welchem Prinzip ordnet man die Tonträger am geschicktesten an? Wir stellen euch fünf Methoden vor, eure wertvolle Freizeit sinnlos zu vergeuden.

   

Strassenmusiker


„Gitarre nackt“ Vol. II. Survival-Guitar am Strand oder „Spiel mal was.“ So klingt der Sommer. Ob es nun der Baggersee in Oberammergau oder weißer Sandstrand auf Maui ist, sobald das Lagerfeuer entzündet und die erste Getränkerunde am Start ist, kommt der für viele leider immer noch gefürchtete Satz: „Spiel mal was.“

   

Collectors vs. Musicians. And the winner is ...


Verschwinden die schönsten, besten und seltensten Gitarren regelmäßig ungehört in den Villen von eiskalten Investmentbankern? George Gruhn und Walter Carter haben sich Gedanken gemacht.

   

Tony Iommi


„…und alle sagten sie mir, dass ich die Gitarre aufgeben müsse.“ Tony Iommi. Tony Iommi spricht wie ein Gentleman, gewählt und freundlich. Dabei hat der Engländer mit Black Sabbath das „Böse“ in den Rock gebracht und den Heavy Metal erfunden.

   

Treue-Bonus für guitar-Abonnenten


Speziell für Abonnenten der Zeitschrift guitar haben wir ein besonderes attraktives Angebot. Damit dürfte die Entscheidung leichter fallen, zusätzlich GuitarDreams zu lesen.
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